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FAO Bericht belegt Biodiversitätsverlust


(13.06.2019)

Die weltweite Vielfalt an Arten, die für die Produktion von Nahrungsmitteln relevant sind, schwindet.
Wie die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) anlässlich des ersten Berichts zum Stand der weltweiten Biodiversität für Ernährung und Landwirtschaft ausführt, laufen zwar bereits in großem Umfang Maßnahmen, um diesen Trend aufzuhalten, diese seien jedoch nicht ausreichend.
Die Diversität von Pflanzen auf den Äckern nehme ab, eine wachsende Zahl an Nutztierrassen stehe vor dem Aussterben und immer mehr Fischbestände seien überfischt.
Dem Bericht zufolge tragen von 6000 zur pflanzlichen Erzeugung kultivierten Pflanzenarten weniger als 200 zur weltweiten Ernährung bei, und nur neun Arten machten zwei Drittel der globalen pflanzlichen Produktion aus.
Die weltweite tierische Erzeugung basiere auf etwa 40 verschiedenen Arten, aber nur eine Handvoll werde für die Produktion eines Großteils von Fleisch, Milch und Eiern genutzt.
Mehr als ein Viertel aller regionalen Nutztierarten sei vom Aussterben bedroht.
Die Befunde gehen aus Daten von 91 Ländern hervor.

Der Bericht ist unter diesem Link abrufbar.

Quelle: Ökologie & Landbau 02/2019


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© FiBL. Alle Rechte vorbehalten. Letzte Änderung: 17.09.2014
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