Logo Lfi

Servicemenu



Pestizide versus Biodiversität


(31.10.2011)

Durch die Intensivierung der Landwirtschaft sind in den letzten 50 Jahren viele Pflanzen- und Tierarten auf regionaler und nationaler Ebene ausgestorben. In einer groß angelegten Feldstudie haben Forscher nun europaweit die Einflüsse verschiedenster Faktoren auf die Diversität von Pflanzen, Laufkäfern und bodenbrütenden Ackervögeln untersucht.

Von den dreizehn Faktoren der landwirtschaftlichen Intensivierung, die in neun Testregionen auf 1350 Weizenfeldern gemessen wurden, hatte der Gebrauch von Insektiziden und Fungiziden durchgehend besonders negative Effekte auf die Biodiversität und führte zu einer drastischen Verringerung der Artenzahlen: Die Artenvielfalt auf Feldern, die regelmäßig mit Pestiziden behandelt werden, ist um die Hälfte geringer als auf ökologisch bewirtschafteten Äckern. Dieser Effekt zeigt sich auch in der Umgebung der landwirtschaftlichen Anbauflächen. Das Fazit der Untersuchung: Die Artenvielfalt kann nur erhalten werden, wenn die Verwendung von Spritzmitteln auf ein Minimum beschränkt wird.

Quelle: www.soel.de, www.sciencedirect.com


printDrucken

© FiBL. Alle Rechte vorbehalten. Letzte Änderung: 17.09.2014
EU, Entwicklung für den ländlichen Raum, Logo Lebensministerium Östrerreich