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Gentech-Futter für Bodentiere


Boden
(15.02.2012)

Kanadische WissenschafterInnen untersuchten in einer aktuellen Studie die Wirkung von gentechnisch verändertem Mais auf die Boden-Umwelt.
Dabei konnte in unterschiedlichsten Bodenorganismen transgene, also gentechnisch veränderte DNA nachgewiesen werden – und zwar in deutlich höherer Konzentration als im Boden. Die WissenschafterInnen schließen daraus, dass die Tiere gentechnisch verändertes Pflanzenmaterial direkt aufgenommen haben. Dies unterstreicht Befürchtungen von Gentechnik-KritikerInnen und zeigt, dass ein isolierter Anbau genmanipulierter Pflanzen nicht möglich ist. Neben der Gefahr von Auskreuzungen gentechnisch veränderter Pflanzen können auch Bodentiere, Bienen und andere Nützlinge mit der transgenen DNA in Kontakt kommen, ohne dass deren Wirkung auch nur annähernd systematisch erforscht wäre.

Quelle: Bio-Fibel 2/2010; www.agronomy-journal.org


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© FiBL. Alle Rechte vorbehalten. Letzte Änderung: 17.09.2014
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