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BIO-NET 2011 – Neue Ideen für die biologische Landwirtschaft


Tischgespräche
(01.08.2012)

Biolandbau ist Wissenschaft, Technik und Praxis, aber auch Philosophie und Lebenseinstellung. Biolandbau wird dadurch wissensintensiv und für den Austausch zwischen verschiedenen AkteurInnen oft zu komplex. Nicht so beim „Schwarzmarkt für Bio-Wissen“: Im Rahmen der von FiBL Österreich Anfang März organisierten Veranstaltung „Bio-Net 2011 – Neue Ideen für die biologische Landwirtschaft“ wurde dieses neue, experimentelle Forum für Bio-Gespräche erfolgreich erprobt.

Um den Ansprüchen des Bildungsprojektes „Bionet“, das auf die enge Zusammenarbeit von Wissenschaft, Beratung und Praxis sowie den Austausch von wissenschaftlichem und bäuerlichem Wissen ein besonderes Augenmerk legt, gerecht zu werden, setzte man dabei auf einen Wissensaustausch auf Augenhöhe.

Nachdem am Vormittag von ExpertInnen aus Österreich, Tschechien und der Schweiz ein Blick auf den Stand der (inter)nationalen Bio-Forschung geworfen wurde, wurden am Nachmittag – angelehnt an ein Format, das sich im künstlerischen Umfeld bereits bewährt hatte - wichtige Bio-Dinge, die Leben und Arbeiten in der biologischen Landwirtschaft prägen, in den Mittelpunkt der Gespräche gestellt.

Bio-Dinge, die die Welt verändern

Hier wurde nicht getrennt in TheoretikerInnen und PraktikerInnen, Wissende und Nicht-Wissende. Ziel des spielerischen Erfahrungsaustauschs war vielmehr, das Wissen, das in Bio-Dingen steckt, gemeinsam zur Sprache zu bringen. Woher stammen sie? Was „machen“ sie und wie verändern sie die landwirtschaftliche Praxis? Wie funktionieren sie und was ist neu an ihnen?

Kuhhörner, Eberhormone, Regenwurmkompost, Weideaufwuchs-Höhenmesser und alte Getreidesorten zählten, ganz nach dem Motto der Veranstaltung „Bio-Dinge, die die Welt verändern“ zu den 30 Dingen, die zurzeit die Bio-Welt prägen und die von ebenso vielen ExpertInnen – ForscherInnen, BäuerInnen, BeraterInnen und anderen Bio-ArbeiterInnen - präsentiert wurden.

In wechselnden Dialogen von etwa 15 Minuten beleuchteten die rund 100 BesucherInnen gemeinsam mit den jeweiligen ExpertInnen anhand ausgewählter, innovativer Objekte, Materialien oder Technologien verschiedenste Aspekte der Biologischen Landwirtschaft.

Rund um die Themen Boden – Pflanze – Tier – Mensch – Wissensaustausch konnten Bio-Interessierte so in Zwiegesprächen der besonderen Art Wissen und Erfahrung mit anderen teilen, diskutieren und durch neue Sichtweisen erweitern.


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© FiBL. Alle Rechte vorbehalten. Letzte Änderung: 17.09.2014
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