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Flying doctors


(14.10.2015)

Es ist ja keine große Neuigkeit, dass Bienen als Bestäuberinnen für unsere Ernährungssicherung eine enorme Bedeutung haben. Wenn es nach Wissenschaftler/innen im Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Celle geht, könnten Bienen und Hummeln in Zukunft nicht nur entscheidend zur Bestäubung wertvoller landwirtschaftlicher Kulturen beitragen, sondern auch zum Schutz der Pflanzen. Gemeinsam mit Forscher/innen aus sechs weiteren EU-Ländern arbeiteten sie an der Entwicklung dieser ökologisch nachhaltigen Methode. Das Prinzip: Die Insekten nehmen beim Verlassen des Stocks in einer speziell angelegten Passage Pilzsporen eines unschädlichen Pilzes auf und tragen diese beim Nektarsammeln in die Blüte. Der für die Pflanze unschädliche Pilz verhindert, dass andere, schädliche Krankheitserreger die Blüte infizieren und sich ausbreiten. Die bisherigen Ergebnisse erscheinen vielversprechend, die Wissenschaftler/innen betonen aber, dass es für konkrete Praxis-Empfehlungen weiterer Forschung bedarf.

Quelle: www.soel.de, www.idw-online.de


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© FiBL. Alle Rechte vorbehalten. Letzte Änderung: 17.09.2014
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