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Acker und Boden

Aufgrund der steigenden Nachfrage nach Lebensmitteln, Agrosprit und nachwachsenden Rohstoffen könnte die globale Ackerfläche bis 2050 um bis zu 850 Millionen Hektar zunehmen - mit dramatischen Folgen für Bodenfruchtbarkeit, Biodiversität und Klima.


(11.04.2014)

Diese Entwicklung dürfte außerdem zu weiter steigenden Lebensmittelpreisen und wachsender Bodenspekulation führen. Die zu erwartende Ausdehnung des Ackerlandes geht zu Lasten von Weideland, Savannen und Wäldern, während zugleich durch Erosion und Versiegelung fruchtbare Böden verloren gehen. Die Aufrechterhaltung lebenswichtiger Ökosystemfunktionen wäre dadurch ebenso gefährdet wie eine nachhaltige Sicherung der weltweiten Versorgung mit Lebensmitteln, warnen die AutorInnen des vom Umweltprogamm der Vereinten Nationen (UNEP) veröffentlichten Berichts.
Da Land eine endliche Ressource ist, muss mit jedem Hektar fruchtbaren Bodens sorgsamer umgegangen werden. Dazu gehört auch die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung, geht doch weltweit ein Drittel der Ernte verloren: Einerseits sorgen schlechte Ernte- und Lagerbedingungen für Verluste, andererseits landen gerade in den Industrieländern riesige Mengen noch genießbarer Lebensmittel auf dem Müll. Auch eine gesündere Ernährung mit weniger Fleisch- und Milchprodukten und die Abschaffung der Subventionen für Agrotreibstoffe würden laut AutorInnen zu einer deutlichen Entlastung der natürlichen Systeme führen.
Quelle: www.wupperinst.org, www.weltagrarbericht.de


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© FiBL. Alle Rechte vorbehalten. Letzte Änderung: 17.09.2014
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